Floriade 2012
Natur erleben – Grenzen überschreiten
Samstag, 30. Juni 2012, Venlo
Die Weltgartenbauausstellung Floriade findet seit 1960 alle zehn Jahre in den Niederlanden statt: Zum ersten Mal findet diese in diesem Jahr außerhalb der sogenannten Randstad, dem Ballungsgebiet im Westen des Landes, und nahe der deutschen Grenze in Venlo statt. Das Gelände der Floriade befindet sich mitten im Greenport Venlo, einem Gewerbezentrum mit vielen Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen, die mit dem Gartenbau zu tun haben. Nach der Floriade wird die Weltgartenbauausstellung der Region den GreenPark Venlo, ein innovatives und einzigartiges grünes Gewerbegebiet hinterlassen.
Das Motto der Floriade 2012 lautet: Be part of the theatre in nature, get closer to the quality of life. Oder kurz: Living nature – Natur erleben! Das Ausstellungsgelände gliedert sich in fünf verschiedene Themenbereiche: Wohlbefinden, Nachhaltigkeit, Blick in die Zukunft, Lebensqualität und kulturelle Begegnung. Gastländer wie Indien, Thailand, Spanien und Nepal haben ihre Teilnahme bereits zugesagt und viele andere sollen noch hinzukommen. Neben der beeindruckenden Landschaftsarchitektur finden sich auf dieser Weltgartenschau auch neue architektonische Blickfänge – Musterbeispiele für Nachhaltigkeit und Innovation. Auch Nordrhein-Westfalen nimmt mit einem eigenem Beitrag auf der Floriade teil.
Besuchen Sie mit der BSG BML e. V. zusammen das Theater der Natur! Es erwartet Sie ein intensives Erlebnis, bei dem Sie und die Natur die Hauptrolle spielen. Erfahren Sie auf Ihrem Weg entlang der wunderschönen Gärten und Pavillons mit allen Sinnen, welchen Einfluss der Gartenbau auf unsere Lebensqualität ausübt. Lauschen Sie wunderbarer Musik und gönnen Sie sich zwischendurch einen Moment der Ruhe.
Was erwartet Sie:
- Thema: “Be part of the theatre in nature, get closer to the quality of life”
- Gesamtfläche: 66 Hektar, 40 Hektar Ausstellungsfläche mit 6000 m2 Innenausstellung
- 5 Themenbereiche: Relax & Heal, Green Engine, Education & Innovation,
Environment, World Show Stage - Über 100 Teilnehmer: Pavillons und Gärten von rund 40 internationalen und 90 nationalen Teilnehmern
- Gartenbausektoren, niederländische Organisationen und internationale Teilnehmer
- Tägliches Kultur- und Veranstaltungsprogramm auf verschiedenen Bühnen
- Überwältigender Panoramablick bei der Fahrt mit der Seilbahn: Kapazität 4000 Personen pro Stunde
- 2 permanente Gebäude: Innovaturm und Villa Flora
- Villa Flora: größte Indoor Blumen- & Pflanzenausstellung in Europa
- 5 Restaurants und zahlreiche Kioske
Die Anreise erfolgt am Samstag, 30.06.2012, 8:00 Uhr mit dem Bus vom Gelände des BMELV in Bonn (Treffpunkt 7.45 Uhr vor Haus 1). Die Rückfahrt ist gegen 17:00 Uhr vorgesehen.
Die Kosten betragen 25 € für BSG-Mitglieder und 37,50 € für Nicht-BSG-Mitglieder
sowie 12,50 € für Kinder (4 – 12 Jahre).
Im Preis enthalten sind die Busfahrt und der Eintrittspreis vor Ort.
Anmeldungen bitte bis zum 09.03.2012 an: yasmina.fekih@bmelv.bund.de
Die Zahlungsaufforderung erfolgt nach Feststehen der Teilnehmerzahl.
Die BSG BML e. V. veranstaltet am Mittwoch, 4. April 2012, 16:00 Uhr, für alle Mitglieder und Nichtmitglieder eine kostenfreie Betriebsbesichtigung durch das
Appolinaris-Werk am Standort in Bad-Neuenahr.
Apollinaris ist eine international bekannte Mineralwassermarke im Premium-Segment, die seit Mai 2006 zu dem US-amerikanischen Getränkekonzern Coca-Cola gehört.
Treffpunkt: 15.45 Uhr, am Werk (am Empfang/großer Glaskasten),
Adresse: Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG/Apollinaris GmbH
Werk Bad Neuenahr, Apollinaris Brunnen
Landeskroner Straße 175
53474 Bad Neuenahr
Dauer: 2 Stunden
Gruppengröße: max. 25 Personen (über größere Gruppen wird vom Werk individuell entschieden)
Mindestalter: 10 Jahre
Alte Ansichtskarte vom Apollinarisbrunnen.
Der Entdecker der Apollinaris-Quelle, Georg Kreuzberg
Apollinaris ist eine der renommiertesten Mineralwassermarken in Deutschland und in vielen weiteren Ländern rund um den Globus. Das natürliche Mineralwasser aus dem Ahrtal wurde schon 1852 vom Winzer Georg Kreuzberg entdeckt. Bereits 1895 wurden der Satz „The Queen of Table Waters“ und das berühmte rote Dreieck registriert.
Inhalt der Besichtigung :
Begrüßung mit Verkostung der Produkte im Inforaum
Kurze Präsentation über die Historie
Rundgang durch das Werk in entsprechender Schutzkleidung
Verabschiedung im Inforaum und die Möglichkeit, Fragen zu stellen
Überreichung eines kleinen Gastgeschenkes
Anmeldungen bitte bis zum 09.03.2012 an: yasmina.fekih@bmelv.bund.de
Nachdem im letztem Jahr eine Führung über die Dächer des Kölner Doms angeboten wurde, bewegen wir uns dieses Mal im „Untergrund“!
Termin: Donnerstag, 29. März 2012, 17.45 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Treffpunkt: 17:30 Uhr an der Westseite des Doms, vor dem Hauptportal (Mitte)
Mindestalter 16 Jahre, das Mindestalter ist bindend. Ausnahmen sind trotz Begleitung durch einen Erziehungsberechtigten nicht möglich.
Seit 1946 wird der Untergrund des Domes archäologisch erforscht. Hier wurde die Keimzelle einer der frühesten christlichen Gemeinden im Norden des römischen Reiches gefunden. Zur Zeit werden die Ergebnisse zusammenfassend bearbeitet und veröffentlicht.
Geschichte:
Die am 21. Mai des Jahres 1946 einsetzende Domgrabung bot erstmals die Möglichkeit, nach den Überresten der karolingischen Kathedrale zu suchen. In den ersten zehn Jahren bis zur Wiedereröffnung des Gotteshauses 1956 wurden der Grundriss dieses Alten Domes mit wesentlichen Merkmalen sowie ansatzweise im Westen eine noch ältere Kirche ergraben. Diese ersten Ergebnisse wurden in einer Ausstellung einem breiten Publikum bekannt gemacht.
Danach ging man an eine Neueinrichtung der erzbischöflichen Bestattungen des 19. und 20. Jahrhunderts und stieß in diesem Zuge 1959 auf zwei fränkische Gräber des 6. Jahrhunderts, die wegen ihrer – damals üblichen – Beigabenfülle zu den bedeutendsten dieses frühmittelalterlichen Reiches gehören. Ihre Entdeckung machte der wissenschaftlichen Öffentlichkeit schlagartig bewusst, dass neben der baugeschichtlichen Bedeutung der frühen Kirchen unter dem Kölner Dom diese Grabung nun auch in archäologisch-antiquarischer Hinsicht eine Vorrangstellung weit über rheinische und deutsche Grenzen hinaus beanspruchen musste.
In den folgenden 25 Jahren wurde das Bild des Alten Domes vervollständigt. Es konnten aber auch zahlreiche Einzelbefunde zu dessen frühmittelalterlichen Vorgängern ausgegraben werden, insbesondere zur Innenausstattung; dagegen ist deren Gesamtgestalt nach wie vor unsicher. Die 1986–1997 fortgesetzte und 2001 noch einmal aufgenommene Feldforschung galt vor allem der bis dahin vernachlässigten archäologischen Untersuchung der gotischen Kathedrale, deren genauer Bauablauf mit vielen technischen Details oft überraschende Erkenntnisse zutage förderte. Seit dieser Zeit liegt der Schwerpunkt der Domgrabung auf der Zusammenfassung und Gesamtdarstellung sämtlicher bisheriger Ergebnisse.
Forschung:
In kaum einer Kathedrale fanden so umfangreiche archäologische Ausgrabungen statt wie unter dem Kölner Dom. Seit über 60 Jahren wird sein Untergrund kontinuierlich untersucht, und nunmehr ist ein gewaltiges Archiv an Bodendenkmälern entstanden, welches die Archäologen in den letzten Jahren systematisch aufarbeiten. Dies gilt für über 2.000 Mauer- und Fußbodenreste, Gruben, Gräber und Fundamente ebenso wie für 250.000 Kleinfunde aus Keramik, Glas, Stein, Metall und Bein.
Die jüngsten Ergebnisse der Grabungen werden dem interessierten Leserkreis jetzt in Buchform zugänglich gemacht: Fragen zur römischen Zeit und dem Übergang zum Mittelalter stehen dabei ebenso im Vordergrund wie die Rekonstruktion des Dombaus in gotischer Zeit
Die BSG BML e. V. bietet die Führung durch die Domgrabung zu einem Preis von
3 € für BSG-Mitglieder und 8 € für Nicht-BSG-Mitglieder an.
Anmeldungen bitte bis zum 09.03.2012 an: yasmina.fekih@bmelv.bund.de
Bezahlung bitte auf das Konto der BSG BML e.V.:
Sparkasse KölnBonn, BLZ: 370 501 98, Kto-Nr. 1930084577
Stichwort: Domgrabung
Am Mittwoch, dem 09.05.2012
um 16.30 Uhr
besucht die BSG BML e.V. mit einer einstündigen Führung das
Konrad Adenauer Haus
und entdeckt neben dem Politiker und Staatsmann auch den Privatmann Konrad Adenauer: der Ehemann und Familienvater, der Gartenfreund und Rosenliebhaber, der Tüftler und Erfinder, der Freund von Kunst und klassischer Musik, der begeisterte Krimileser und leidenschaftliche Boccia Spieler – und vieles mehr …...
Nachdem Konrad Adenauer am 19. April 1967 in seinem Wohnhaus verstorben und auf dem nahe gelegenen Waldfriedhof beigesetzt worden war, strömten zahlreiche Menschen nach Rhöndorf, um dem Altbundeskanzler die letzte Ehre zu erweisen. Ungebrochen ist seither das große Interesse, sich vor Ort an das Leben und Wirken des Politikers, ersten Bundeskanzlers, Staatsmanns und großen Europäers zu erinnern.
Im Jahre 1970 konnten die ersten Besucher in kleinen Gruppen durch Adenauers Rosengarten in einige Räume des Hauses geführt werden. Bald danach kam am Fuße des Grundstücks ein Neubau hinzu, in dem 1975 die Ausstellung „Konrad Adenauer – Dokumente aus vier Epochen deutscher Geschichte“ eröffnet wurde. Seit 1997 präsentiert sich diese erfolgreiche Dauerausstellung im neuen, modernen Gewand. Vom Ausstellungsgebäude gehen regelmäßig Führungen durch den Garten hoch zum Wohnhaus.
Im Anschluss ist eine Weinprobe im Weinhaus Broel vorgesehen.
Karl Heinz Broel ist der "kleinste" Winzer im nördlichsten deutschen Weinanbaugebiet, dem Siebengebirge.
Am Fuße des sagenumwobenen Drachenfels baut Karl Heinz Broel auf 2,5 Hektar die weißen Rebsorten Riesling, Kerner, Scheurebe, Optima und Müller-Thurgau (Rivaner) an und ist stolz auf die zahlreichen Auszeichnungen seiner Weine. In Rhöndorf ist er der einzige Winzerbetrieb, der eine jahrhundert alte Weinbautradition fortsetzt, die bis in das Jahr 1742 zurückreicht. Sein Weinkeller ist der Größte im Siebengebirgsbereich.
Hier können bei einer Kellerbesichtigung und Weinprobe noch mit wunderschönem Schnitzwerk verzierte Weinfässer bewundert werden. Aber auch in der großen Kelterhalle oder im Kontor und in der Probierstube mit Piano befindet sich viel altes Mobiliar und alte Gerätschaften, was seinem Weingut einen äußerst nostalgischen und museumsartigen Charakter verleiht und jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis macht. Karl Heinz Broel darf übrigens als einziger Winzer ein Portraitphoto von Konrad Adenauer auf seinen Etiketten bzw. Weinflaschen führen. Im Weingut Broel können Weinproben verbunden mit einer Weinkellerbesichtigung und viele andere kleine und große Festlichkeiten abgehalten werden. Bei schönem Wetter im Freien mit herrlichem Panorama auf den Drachenfels, in der großen Kelterhalle oder in der „urigen“ Probierstube mit Piano.
Die Führung und Weinprobe bieten wir an zum Preis von
5 € für BSG-Mitglieder und 13 € für Nicht-BSG-Mitglieder.
Anmeldungen bitte an: yasmina.fekih@bmelv.bund.de
Bezahlung bitte auf das Konto der BSG BML e.V.:
Sparkasse KölnBonn, BLZ: 370 501 98, Kto-Nr. 1930084577
Stichwort: Adenauer Haus
22.01.2012 Heydt-Museum in Wuppertal, "Alfred Sisley" incl. 1,5-stündiger Führung
29.12.2011 Besuch der Ausstellung "Glanz und Größe des Mittelalters"
26.11.2011 Besichtigung des Gasometers (einschl. Führung) in Oberhausen
13.07.2011 Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn - "Max Liebermann - Wegbereiter der Moderne" incl. 2-stündige Führung
04.09.2011 3-stündige Schifffahrt von Bonn (Alter Zoll) nach Bad Honnef, "Die Rheinische Welt per Schiff mit Erzählungen von Martin Stankowski und Gästen